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Inhaltsverzeichnis

Bruxismus: Ein unterbewusstes Knirschen und Pressen mit Folgen

Der Fachbegriff ‘Bruxismus’ beschreibt unbewusste Kieferaktivitäten, vom kraftvollen Aufeinanderpressen der Zähne bis hin zum hörbaren Zähneknirschen. Um ernste Gesundheitsprobleme zu vermeiden, ist eine wirksame Behandlung gefragt:

  • Typische Bruxismus-Symptome sind Zahnprobleme, Kiefergelenkbeschwerden sowie Muskelschmerzen und -verspannungen in Kopf, Nacken, Schultern und Rücken.
  • Stress ist die häufigste Ursache für Bruxismus, doch auch orthopädische und dentale Probleme sowie Medikamente und Alltagsdrogen können zum Zähneknirschen führen.
  • Moderne Aufbissschienen mit integriertem Biofeedback ermöglichen eine wirksame Therapie: Sie können nicht nur die Symptome lindern, sondern den Bruxismus messbar reduzieren.

Im folgenden Text finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Bruxismus. So können Sie Symptome erkennen, Ursachen erkunden und gezielt nach Behandlungsmöglichkeiten suchen – für gesunde Zähne, einen entspannten Alltag & einen erholsamen Nachtschlaf.

Bruxismus, Zähneknirschen und Kieferpressen: Worin besteht der Unterschied?

Nach Empfehlung eines internationalen Expertengremiums definiert man Bruxismus als “eine wiederholte Kaumuskelaktivität, charakterisiert durch Kieferpressen und Zähneknirschen und/oder Anspannen oder Verschieben des Unterkiefers ohne Zahnkontakt.“1

Diese Definition zeigt, dass Bruxismus verschiedene Ausprägungen haben kann. Aus zahnmedizinischer Sicht am bedeutendsten sind: 

  • Kieferpressen (zentrischer Bruxismus) mit starkem Aufeinanderpressen der Zähne von Ober- und Unterkiefer.
  • Zähneknirschen (exzentrischer Bruxismus) mit starkem Aufeinanderpressen der Zähne und mahlenden Bewegungen, ähnlich dem Kauen, so dass die Zähne – oft hörbar – aufeinander reiben.2

 

Das Phänomen des Bruxismus ist in der medizinischen Forschung schon lange bekannt und wurde schon 1901 als ‘Neuralgica Traumatica’ beschrieben, 1907 dann unter dem Begriff ‘Bruxomania’.3

Wach-Bruxismus und Schlaf-Bruxismus bei Erwachsenen

Beim Thema Zähneknirschen denken die meisten Menschen zuerst an das Knirschen nachts im Schlaf, den sog. Schlafbruxismus, der weltweit die dritthäufigste Schlafstörung darstellt.4 Typisch ist das kurze, wiederholte Anspannen der Kaumuskulatur, das Zähne und Kiefergelenk stark belastet. Der Nachweis von Schlafbruxismus erfolgt durch: 

  • Videoaufzeichnung und Elektromyogramm (Messung der Muskelaktivität) im Schlaflabor. 
  • Bissschienen mit integriertem Microcontroller wie bruXane Personal, die auch als persönlicher Knirschtracker für daheim funktionieren und eine Auswertung der Ergebnisse am PC ermöglichen.

Daneben gibt es aber auch das Phänomen des Wachbruxismus. Auch hier erfolgt das Kieferpressen unbewusst, dabei werden die Muskeln meist länger angespannt (mehr als 2 Sekunden), in der Regel aber ohne Knirschbewegung.5

Die möglichen Ursachen von Bruxismus

Die Ursachen für das Zähneknirschen sind vielfältig, werden kontrovers diskutiert und sind nicht eindeutig geklärt. Man geht jedoch immer mehr von Stress als Hauptauslösefaktor aus. Aber auch zahnmedizinische, hormonelle und psychische Faktoren werden als mögliche Auslöser diskutiert:

  • psychische Ursachen, insb. Stress & Verdrängung, aber auch Zwangsverhalten, selbstverletzendes Verhalten, Konditionierung/Angewohnheit.
  • orthopädische & dentale Ursachen, insb. Funktionsstörungen des Kiefergelenks (CMD), fehlerhafte Okklusion (Bisslage, insb. Frühkontakte, also Zähne die einander vor dem endgültigen Bissschluss berühren) und Folgen einer kieferorthopädischen oder prothetischen Behandlung.
  • endokrine Ursachen bzw. hormonelle Einflüsse.
  • Störungen im Bereich der Neurotransmitter (insb. Serotonin, Dopamin) oder inhibitorische Störungen im Hirnstamm. 
  • Reflux, d. h. das Zurückfließen von Mageninhalt in die Speiseröhre, wobei unter anderem rhythmische Kaumuskelaktivitäten ausgelöst werden.
  • Nebenwirkung von Medikamente, Genussmitteln oder Drogen, bspw. als Nebenwirkung bestimmter Antidepressiva, aber auch als Folge von Nikotin- & Alkoholgenuss.
  • Vererbung.6

Orthopädische und prothetische Probleme als Auslöser

Zu den physischen Ursachen für Zähneknirschen zählt man: 

  • orthopädische Ursachen, insb. Fehlregulation des Kiefergelenks → mehr dazu im Unterartikel “Zähneknirschen”.
  • prothetische Ursachen – im Bereich der Zahnmedizin werden sowohl Zahnfehlstellungen (fehlerhafte Okklusion) wie auch die Veränderung der natürlichen Bisslage aufgrund mangelnder Passgenauigkeit von Zahnersatz als mögliche Auslöser für Bruxismus diskutiert. Die Studienlage ist hier jedoch uneindeutig.7

Apropos Prothetik:  Bei der Planung und Fertigung von Zahnersatz ist Bruxismus als Risikofaktor für die Stabilität von Prothetiklösungen zu berücksichtigen. Umso wichtiger ist eine effektive Bruxismus-Behandlung mit dem Ziel, das Zähnepressen und/oder -knirschen bestmöglich zu reduzieren.

Psychologische Ursachen von Bruxismus

Ob tagsüber oder im Schlaf – Zähneknirschen ist oft psychosomatisch bedingt, das heißt: Hier äußert sich ein seelisches Problem durch körperliche Symptome. Typische Auslöser für Bruxismus sind Stress, seelische und geistige Anspannung, Depressionen und Angststörungen. Nicht umsonst spricht der Volksmund dabei von Situationen, in denen man “die Zähne zusammenbeißen” muss oder an denen “man sich die Zähne ausbeißt”.8

Wie das Zusammenspiel von Psyche und Physis funktioniert und welche Methoden helfen können erfahren Sie in unserem Beitrag “Was tun bei stressbedingten Bruxismus? (Tipps gegen Stress)”.

Psychotrope Substanzen und Arzneimittel als Bruxismus-Auslöser

Zähneknirschen kann nicht nur durch bestimmte Medikamente und Drogen, sondern auch durch sog. Alltagsdrogen stimuliert und verstärkt werden. Dazu zählen vor allem:

  • Kaffee (Koffein) – mehr als 8 Tassen pro Tag bedeuten ein 1,4-faches Bruxismus-Risiko.
  • Tabak – Raucher haben ein 1,6- bis 2,85-faches Risiko.
  • Alkohol – starker Alkoholkonsum bedeutet ein 1,9-faches Risiko.9

Bruxismus: Typische Symptome und Beschwerden

Millionen von Menschen sind von Bruxismus betroffen, doch häufig entwickelt sich das Zähneknirschen so langsam, schleichend und chronisch, dass die Symptome anderen Ursachen zugeschrieben werden. Wenn das nächtliche Knirschen nicht durch den Partner bemerkt wird, ist es oft der Zahnarzt, der bei der Routinekontrolle die typischen Bruxismus-Symptome bemerkt: 

  • Abnutzung der Schmelzschicht mit passgenau ineinandergreifenden Schliff-Facetten der gegeneinander stehenden Zähne, Verkürzung der Vorderzähne und/oder starkem Abrieb der Kauflächen.
  • Risse und Absprengungen der Zahnhartsubstanz bzw. am Zahnersatz.
  • Funktionsstörungen des Kiefergelenks.
  • Überentwicklung (Hypertrophie) und Druckschmerz der Kaumuskulatur.10

Daneben gibt es auch zahlreiche weitereBruxismus-Symptome, die viele Betroffene erst nach der Diagnose bewusst wahrnehmen bzw. zuordnen können:

  • Zahnprobleme, bspw. empfindliche Zähne, Lockerung von Zähnen und Implantaten, Druckgeschwüre unter Prothesen,  Zahnfleischprobleme, Zahnabdruckspuren auf Zunge und Wangeninnenseite.
  • Kieferbeschwerden, insb. beim Kauen, Trinken, Lächeln, Gähnen, Schlucken und Sprechen.
  • unspezifische Schmerzen im Gesichtsbereich und/oder in Nacken, Schultern und Rücken, zudem Kopfschmerzen, bis hin zu Migräne.
  • eingeschränkte Beweglichkeit im Nackenbereich sowie Verspannung im gesamten Oberkörper
  • Schlafprobleme und unerholtes Aufwachen.11

Im Kontext der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) werden auch mögliche Zusammenhänge von Bruxismus und Tinnitus und/oder Sehstörungen diskutiert.

Eine ausführliche Diskussion finden Sie im Beitrag „Bruxismus Symptome“. 

Im Kontext der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) werden auch mögliche Zusammenhänge von Bruxismus und Tinnitus und/oder Sehstörungen diskutiert.

Schulter- und Nackenschmerzen als Begleiterscheinungen

Wenn man probehalber fest die Zähne zusammenbeißt, ist die Anspannung der Nackenmuskeln sofort spürbar. Durch das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Gelenken  kann sich diese Anspannung beim Zähneknirschen auch auf Schultern und Rücken ausbreiten. Die Folge sind oft muskelkater-ähnliche Schmerzen und Verspannungen.12

Lesen Sie mehr dazu: 

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD): Eine mögliche Folge von Bruxismus

Bruxismus wird auch als mögliche Ursache für die Ausbildung einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) diskutiert. Dabei handelt es sich um ein komplexes Krankheitsbild infolge einer Fehlregulation der Muskel- und Gelenkfunktion der Kiefergelenke.13

Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag “Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)”.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Bruxismus und Migräneanfällen?

Im Zusammenhang von Bruxismus und Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) wird auch eine mögliche Beziehung zwischen dem nächtlichen Zähneknirschen und Migränekopfschmerzen diskutiert. Möglicherweise führt die Aktivierung von Triggerpunkten in der Nacken-, Schulter- und Kaumuskulatur nicht nur zu ‘normalen’ Spannungskopfschmerzen, sondern auch zu einer dauerhaften Sensitivierung des Nervengebiets, was mit Migräneanfällen in Verbindung gebracht wird.14

Eine ausführliche Darstellung des Forschungsstandes finden Sie hier: “Migränekopfschmerzen durch Bruxismus”.

So wird Bruxismus diagnostiziert

Wie Bruxismus-Betroffene zu ihrer Diagnose gelangen, ist individuell verschieden. Viele Menschen gelangen bei der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden selbst zu der Erkenntnis, dass es sich um Bruxismus handelt. Beim Schlafbruxismus sind es oft auch Lebenspartner, die das nächtliche Zähneknirschen bemerken und ansprechen.

Oft wird der Bruxismus auch vom Zahnarzt angesprochen: Bei der Routineuntersuchung von Zähnen und Zahnfleisch lassen sich die typischenSymptomegut erkennen. Dazu zählen insbesondere die abgeschliffenen Zahnoberflächen wie auch tiefer gehende Risse und Absprengungen der Zahnhartsubstanz bzw. prothetischer Verblendungen.15

Ergänzend empfiehlt sich eine funktionsdiagnostische Untersuchung von Kiefergelenk und Okklusion, d.h. der Kontaktpunkte von Ober- und Unterkiefer. Dabei kann auch der Bruxismus-Vektor, also die Belastungsrichtung der Knirschbewegungen, bestimmt werden.16

Unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten bei Bruxismus

Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen, ist schnelle Abhilfe gefragt, um die damit einhergehenden Beschwerden zu lindern und ernste Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Eine Knirscherschiene ist in jedem Fall eine gute Investition, Schienen mit Biofeedback können den Bruxismus auch messbar reduzieren.

Wenn die Schienentherapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, ist in jedem Fall ärztlicher Rat einzuholen. Oftmals ist eine beim Zahnarzt maßgefertigte Schiene die Lösung. Andernfalls ist eine vertiefte Diagnose unter Einbeziehung von  Ärzten verschiedener Fachrichtungen anzuraten, um eine individuell abgestimmte Therapie zu entwickeln – von zahnmedizinischen Eingriffen bis hin zu Physio- und Psychotherapie.

Eine detaillierte Übersicht und Bewertung der Therapieoptionen finden Sie hier: “Bruxismus Behandlung

Der Einsatz von Aufbissschienen zur symptomatischen Therapie

Ein Klassiker der Bruxismus-Therapie sind Schienen aus Kunststoff, die im Mund getragen werden und die negativen Effekte des nächtlichen Zähneknirschens reduzieren. Je nach Konstruktionsweise kann eine solche Aufbissschiene:

  • die Zahnoberfläche schützen und den weiteren Abrieb der Schmelzschicht verhindern,
  • die korrekte Positionierung von Ober- und Unterkiefer unterstützen (Äquilibrierung der Okklusion) und/oder
  • eine Entlastung von Kiefergelenk und Kaumuskulatur bewirken.17

Behandlungsansätze mit Biofeedback

Die Biofeedback-Behandlung zielt darauf ab, unbewusste Aktivitäten und Verhaltensweisen – wie bspw. den Bruxismus – zu reduzieren. Sobald das Zähneknirschen auftritt, erhält der Betroffene eine Rückmeldung, die einen Lernprozess in Gang setzen und eine Reduktion des unerwünschten Verhaltens herbeiführen kann. Dies funktioniert nicht nur im Wachzustand sondern auch im Schlaf.18

Bei der Bruxismus-Behandlung wird diese Methode seit den 1980er Jahren eingesetzt – mehr dazu in unserem Beitrag  “Biofeedback”.

Mit bruxane Symptome behandeln

bruXane bietet eine innovative Methode zur Bruxismus-Therapie, deren Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien belegt ist.19

Sie verbindet: 

  • den mechanischen Schutz der klassischen Aufbissschiene mit 
  • der nachhaltigen Trainingswirkung von Biofeedback.

Mit bruXane können Sie das nächtliche Zähneknirschen deutlich reduzieren und die Bruxismus-bedingten Beschwerden effektiv lindern. Die Schiene überzeugt durch einfache Anwendung, hohen Tragekomfort und trainiert Ihr Unterbewusstsein im Schlaf.

bruxane verständlich gemacht​

In diesem Video erklären wir ihnen anschaulich die Funktionsweise der bruXane.​

Wie können psychologische Ursachen von Bruxismus behandelt werden?

Ist das Zähneknirschen psychologisch bedingt, sind vor allem Stressreduktion und Entspannung geboten. Hilfreich dabei sind Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR), Meditation und andere Entspannungstechniken. Dieser Ansatz wird vor allem zur Linderung von Wachbruxismus empfohlen.20

Der erste Schritt ist oftmals die Wahrnehmung von Stressphasen und die Identifizierung spezifischer Stressoren. Hier kann eine Bissschiene mit integriertem Knirschtracker (bspw. bruXane personal) helfen: Die nächtlichen Bruxismus-Episoden werden ausgezeichnet, können am PC ausgewertet und mit den Ereignissen des vorangegangenen Tages abgeglichen werden.

Auch Babys und Kinder können von Bruxismus betroffen sein

Wenn Babys oder Kleinkinder  hörbar mit den ersten Zähnchen knirschen, machen sich viele Eltern verständlicherweise Sorgen. Dies ist jedoch meist unbegründet: Zähneknirschen bei Babys ist ein normaler Prozess, bei dem Körper ‘ausprobiert’ und der korrekte Zusammenbiss von Ober- und Unterkiefer ‘eingeschliffen’ wird.21

Zähneknirschen kann auch bei älteren Kindern und Jugendlichen auftreten.  Symptome und Ursachen sind dabei weitgehend ähnlich wie bei Erwachsenen, daher ist eine zahnärztliche Abklärung zu empfehlen.22

Wissenschaftliche Quellen

1 Deutsches Zitat lt. Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGFDT) und Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK): Diagnostik und Behandlung von Bruxismus. S3-Leitlinie, Langversion, S.9. AWMF-Registernummer: 083-027. Stand: Mai 2019. URL: Link (im Folgenden: S3-Leitlinie “Bruxismus”). Englisches Original siehe Lobbezoo F, Ahlberg J, Raphael KG, Wetselaar P, Glaros AG, Kato R, et al.: International consensus on the assessment of bruxism: Report of a work in progress. In:  Journal of Oral Rehabilitation 2018, Nr. 45, S. 1-8.

2 Manuela Motzko, Melanie Weinert, Ulrike Albrecht: Kiefergelenk und Kaustörungen. Ein multidisziplinäres Praxisbuch. Springer-Verlag 2019, S. 57-58.

3 Gundula Johnke: Psychische Aspekte dentaler Parafunktionen: Knirschen - Mahlen - Pressen.  Schlütersche  2000, S. 20.

4 Maurice M. Ohayon, Kasey K. Li, Christian Guilleminault: Risk Factors for Sleep Bruxism in the General Population. In: CHEST, Vol. 119, 1/2001, S. 53-61.

5 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 10 sowie Lange, M. Diagnostik von Wach- und Schlaf-Bruxismus. DFZ 60, 50–56 (2016).

6 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 12-14.

7 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 12 SOWIE Margraf-Stiksrud, J.: Orale Habits. In: Stomatologie 112, 23–28 (2015).

8 Gundula Johnke: Psychische Aspekte dentaler Parafunktionen: Knirschen - Mahlen - Pressen.  Schlütersche  2000, S. 27 ff. SOWIE Mieszko Wieckiewicz, Anna Paradowska-Stolarz, Wlodzimierz Wieckiewicz: Psychosocial Aspects of Bruxism: The Most Paramount Factor Influencing Teeth Grinding. In: BioMed Research International 2014, Special Issue “Temporomandibular Disorders and Oral Parafunctions: Mechanism, Diagnostics, and Therapy”.

9 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 12-14. Ausführlich dazu Bertazzo-Silveira E, Kruger CM, Porto De Toledo I, Porporatti AL, Dick B, Flores-Mir C, De Luca Canto G.: Association between sleep bruxism and alcohol, caffeine, tobacco, and drug abuse: A systematic review. Journal of the American Dental Association, November 2016; 147(11):859-866.e4. DOI: 10.1016/j.adaj.2016.06.014.

10 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 11. Ausführlich dazu Bernd Reitemeier: Einführung in die Zahnmedizin. Georg Thieme Verlag 2006, S. 113-114 SOWIE Anne Wolowski: Psychosomatische Medizin und Psychologie für Zahnmediziner. Schattauer Verlag 2010, S. 134 ff.

11 Ebenda.

12 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 11 SOWIE Gundula Johnke: Psychische Aspekte dentaler Parafunktionen: Knirschen - Mahlen - Pressen.  Schlütersche  2000, S. 20.

13 Peroz, I. Bruxismus und kraniomandibuläre Dysfunktionen . wissen kompakt 12, 17–26 (2018). SOWIE Heinrich Schülein: Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen Bruxismus und CMD-Symptomen sowie schlafbezogenen Atmungsstörungen. Universität Greifswald – Dissertationsschrift 2015.

14 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 41-48 SOWIE Gundula Johnke: Psychische Aspekte dentaler Parafunktionen: Knirschen - Mahlen - Pressen.  Schlütersche  2000, S. 20.

15 Bernd Reitemeier: Einführung in die Zahnmedizin. Georg Thieme Verlag 2006, S. 113-114.

16 Axel Bumann, Ulrich Lotzmann: Funktionsdiagnostik und Therapieprinzipien. Georg Thieme Verlag 1999, insb. S. 132 ff. SOWIE Anne Wolowski: Psychosomatische Medizin und Psychologie für Zahnmediziner. Schattauer Verlag 2010, S. 134 ff.

17 Bernd Reitemeier: Einführung in die Zahnmedizin. Georg Thieme Verlag 2006, S. 113-114. Sehr ausführlich dazu Hans Jürgen Schindler, Jens Christoph Türp: Konzept Okklusionsschiene. Basistherapie bei schmerzhaften kraniomandibulären Dysfunktionen. Quintessenz Verlag 2017. Aktuelle Therapieempfehlungen inkl. Literaturüberblick zu Schienen siehe S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 58-69.

18 Einen grundlegenden Überblick bieten Winfried Rief, Niels Birbaumer: Biofeedback. Grundlagen, Indikationen, Kommunikation, Vorgehen. Klett-Cotta 2018. Speziell zur Behandlung bei Zähneknirschen siehe S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 98-104. 

19 Eine aktuelle Studie der Universität München zeigt eine deutliche Reduktion der Häufigkeit und Dauer von Bruxismus-Episoden und eine deutliche Verbesserung im allgemeinen Wohlbefinden, gerade im Hinblick auf die Verringerung der Gesichtsmuskelschmerzen. Auch nach Abschluss der Behandlung war eine verringerte Dauer der Bruxismus-Episoden zu verzeichnen. Alexander Bergmann, Daniel Edelhoff, Oliver Schubert, Kurt-Jürgen Erdelt, Jean-Marc Pho Duc: Effect of treatment with a full-occlusion biofeedback splint on sleep bruxism and TMD pain: a randomized controlled clinical trial. In: Clinical Oral Investigations (2020) 24:4005–4018.

20 S3-Leitlinie “Bruxismus”, S. 85-90.

21 Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik ( GZFA): Zähneknirschen und Zahnunfälle bei Kindern, URL: Link SOWIE Online-Information der Zahnärztekammer Nordrhein, URL: Link

22 Verlässliche Angaben zur Häufigkeit gibt es nicht; in der obig zitierten S3-Leitlinie “Bruxismus” (S. 11. 13) werden für den Schlafbruxismus bei Kindern Prävalenzen von 2,5 bis 56,5 % genannt. Ausführliche Darstellungen aus schlaf- bzw. zahnmedizinischer Sicht bieten Alfred Wiater, Gerd Lehmkuhl, Dirk Alfer: Praxishandbuch Kinderschlaf. Elsevier Health Sciences 2020, S. 59-60 und Christian Hirsch: Bruxismus im Kindes- und Jugendalter. In: Kinderzahnmedizin, hrsg. von Jan Kühnisch, Quintessenz Verlag 2020.

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